Häusliche Pflege

Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl einer polnischen Pflegekraft für die häusliche Pflege in den eigenen vier Wänden sind Deutschkenntnisse. Die meisten unserer Kunden suchen Fachkräften für die häusliche Pflege, die zumindest befriedigend gut der deutschen Sprache mächtig sind. Der Großteil der polnischen Pflegekrfte, die wir für die häusliche Pflege vermitteln, hat entweder bereits Deutsch in der Schule gelernt oder aber einen Sprachkurs besuch, um die deutsche Sprache zu erlernen. Nach mehreren längeren Aufenthalten für häusliche Pflege in ihrem neuen Heimatland wird die Sprachgewandtheit der meisten Pflegekräfte aus Polen, die nun in Deutschland häusliche Pflege betreiben, immer besser und es gibt in der Bewerberliste für häusliche Pflege immer mehr Frauen, die nahezu fließend Deutsch sprechen. Viele Krankenschwestern und Altenpflegerinnen haben verstanden, dass sich gute Sprachkenntnisse positiv auf ihre Bezahlung auswirken und sich auf Grund der größeren Nachfrage außerdem bessere Vermittlungschancen für die häusliche Pfege ergeben. Eine durch die gesammelten Praxiserfahrungen gut ausgebildete polnische Pflegekraft oder eine sehr gut deutsch sprechende polnische Haushaltshilfe verdient durch häusliche Pflege erheblich mehr als eine wenig oder gar nicht deutsch sprechende Pfegekraft ohne berufliche Qualifikation in ihrem Herkunftsland.

Viele deutsche Familien, die mit dem Gedanken spielen, eine polnische Pflegekraft für die häusliche Pflege eines Angehörigen zu beschäftigen, erkundigen sich nach der Zuverlässigkeit und nach möglichen Problemen mit den polnischen Krankenpflegerinnen und Altenpflegerinnen. Die Bedenken sind häufig darauf begründet, dass die Fachkraft für häusliche Pflege von der pflegebedürftigen Person womöglich nicht akzeptiert wird. Um derartige Probleme im Bereich „häusliche Pflege“ von vornherein zu vermeiden, wird dies von help4seniors im Vorfeld durch entsprechende Gesprächsleitfäden genauestens untersucht. Trotzdem kann die häusliche Pflege in der Praxis anschließend durchaus andere Erfahrungen mit sich bringen. Diese sind jedoch in der häuslichen Pflege nach gemachten Erfahrungen sehr selten – steht dem doch entgegen, dass der Patient als Alternative in ein Altenheim oder Pflegeheim verlegt werden müsste, anstatt häusliche Pflege in den eigenen vier Wänden zu genießen.
Nur sehr selten kommt es zu Integrationsproblemen, so dass eine polnische Pflegekraft abreisen und durch eine andere Mitarbeiterin für die häusliche Pflege eingesetzt werden muss. Studien haben jedoch ergeben, dass es höchstens bei einer von fünf Familien vorzeitig zu Versorgungsunterbrechungen und zu vorzeitigen Änderungen bei der häuslichen Pflege kommt. Bei help4seniors war es bisher erst bei einer von zehn Vermittlungen für die häusliche Pflege der Fall, dass ein Wechsel der Pflegekraft stattfinden musste.

Im Großteil der deutschen Haushalte, in denen ein Pflegebedrüftiger auf häusliche Pflege angewiesen ist, ist die Pflegekraft als „Teil der Familie“ in den Haushalt integriert. Bei der Betreuung der meist hochaltrigen Patienten wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die häusliche Pflege von einer Pflegerin geleistet wird, die über ein sehr hohes Maß an Einfühlungsvermögen verfügt. Diese Eigenschaft ist für die häusliche Pflege in vielen Fällen viel wichtiger, als eine professionelle Voraussetzung als Pflegerin. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sowie ein guter Umgang mit der jeweiligen Situation sind für die erfolgreiche häusliche Pflege die wichtigsten Kriterien.

In der häuslichen Pflege werden sehr gute Erfahrungen mit Pflegekräften aus den osteuropäischen EU-Staaten gemacht. Unsere Fachkräfte für häusliche Pflege sind in ihrem Heimatland bei einem Dienstleistungsunternehmen fest angestellt und verfügen größtenteils bereitsüber Erfahrungen in der häuslichen Pflege in ihrem Heimatland. Viele polnische Pflegekräfte verlassen ihre Heimat jedoch, da die negative Arbeitsmarktsituation in Polen und anderen osteuropäischen EU-Staaten ihnen häufig keine Möglichkeit bietet, den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie durch häusliche Pflege zu verdienen.

In den meisten Fällen bleiben die osteuropäischen Pflegehilfen für einen Zeitraum von etwa 3 Monaten bei einer deutschen Familie und kümmern sich um die häusliche Pflege eines Patienten. Im Anschluss erfolgt dann ein Wechsel mit einer anderen Betreuerin. Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Pflegehilfe mehrere Monate bei einer Arbeitsstelle verbleibt – häusliche Pflege bis zu einem Jahr ist rechtlich unproblematisch, wenn die Pflegekraft anschließend wieder einen gleich langen Zeitraum in ihrem Land einer neuen Beschäftigung nachgeht.